psg jubilaeumAm 09.05.2015 feierten wir – die Pfadfinderinnen- unser 40jähriges Stammesjubiläum an unserem Jugendheim in Wiesbach.

Der Aufbau für unser Lager begann schon freitags nachmittags. Neben Zelten aufbauen, Küche richten und Lichterketten aufhängen kam das leibliche Wohl nicht zu kurz und so wurde spontan der Fassanstich auf Freitag verlegt. Bei Grillwürsten, Schwenker und Salaten ließen wir den Abend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen. Ein Highlight dieses Abends war außerdem das Rangerversprechen der ältesten Gruppenkinder von Silvi.
Samstags morgens trudelten schon so langsam unsere kleinsten Stammesmitglieder ein, und begannen, ihr Zelt für die Nacht einzurichten. Ab 13 Uhr boten die frisch gebackenen Ranger verschiedene Workshops an, an denen die Wichtel und auch andere kleine Besucher teilnehmen und sich Sonderabzeichen verdienen konnten. So gab es beispielsweise den „Wetterfrosch“ , die „Sanitäterin“ oder die „Künstlerin“.Ein weiteres Angebot kam von Karina Spreuer und Eva Raber, bei denen die Kinder Ledergeldbeutel und Säckchen basteln konnten. An dieses Stelle ein herzliches Dankeschön euch Zwei ;).

Bei Kaffee und Kuchen durften wir schon einige Glückwünsche zu unserem Jubiläum entgegennehmen.

Gegen Abend besuchten uns andere aktive Pfadfinder aus verschiedenen Stämmen, ehemalige Mitglieder der Pfadfinder Wiesbach, ortsansässige Vereine, sowie die Bürgermeisterin Birgitt Müller-Closset und unser Ortsvorsteher Klaus Herold. Nach der Eröffnungsrede von unseren Stammesvorsitzenden Nicole und Silvia Schrodt beglückwünschten uns die Bürgermeisterin, der Ortsvorsteher und die Vorsitzenden der andere Vereine zu unserem „runden“ Geburtstag.Darüber haben wir uns so sehr gefreut, dass unsere Stammesälteste Elvira spontan das Wort ergriff und ein paar emotionale Sätze zum Besten gab. Spätestens jetzt blieb bei dem ein oder anderen von uns kein Taschentuch mehr trocken.
Im Anschluss dessen, legten unsere kleinen Gruppenkinder ihr Pfadiversprechen, das wichtigste Versprechen der Pfadfinder, ab und gehören damit zum Weltverband der Pfadfinder.
Nach dem offiziellen Teil des Abends versammelten wir uns alle gemeinsam ums Lagerfeuer und trällerten bis in die Nacht bei Wein und Bier Pfadfinderlieder.
An dieser Stelle möchten wir noch einmal allen danken, die uns an diesem Wochenende unterstützt haben. Egal ob mit einer Kuchenspende, einem Dienst oder einfach nur als „Helfer in der Not“...ohne euch wäre unser Jubiläum nicht das geworden was es war: Emotional, lustig und einfach nur schön.

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Schon seit der ersten Nacht der Kirchen in Saarbrücken beteidigt sich der VCP Gau Saar mit einer "Zeltkirche" bei dieser. Da wir die letzten beiden Jahre leider terminlich verhindert waren, freuten wir uns natürlich besonders dieses Jahr wieder dabei gewesen zu sein. Im Gegensatz zu den Jahren davor, waren wir dieses Jahr aber nicht auf den Saarwiesen zu finden, sondern auf der Gemeindewiese der "Alten Kirche".Anfangs hatten wir, wegen unserem Versteckten Platz, etwas Angst, dass wir kaum Gäste zu begrüssen hätten. Diese Angst war aber absolut unbegründet. Unser Zelt war dieses Jahr deutlich besser besucht, als die Jahre zuvor. Vor allem freute uns, dass wir dieses Jahr auch soviele Kinder in unserer Runde begrüssen konnten. Natürlich freuten wir uns auch über den Besuch befreundender Pfadfinder aus dem RsP. vcp nacht der kirchen008

Eingeladen waren unsere Gäste mit uns gemeinsam etwas zur Ruhe zu kommen. Hierzu gab es einen kleinen Einblick, in die Entstehung der Pfadfinder und unsere Arbeit. Ausserdem konnten unsere Gäste erleben, was Pfadfinder mit Kirche und Glauben zu tun haben und dass Pfadfinder, durch ihr Miteinander (auch und gerade mit Pfadfinder in der ganzen Welt) mit Pfingsten verbindet. Dies alles war umrandet von Liedern über das Pfadfinden, von Frieden und dem Miteinander. Zum Abschluss luden wir unsere Gäste natürlich auf eine Tasse Tschai ein. Alles in allem war es wieder ein schöner Abend für uns und was ich gehört habe auch für unsere Gäste.

Natürlich bekam ich meine Einladung, wie alle anderen auch, durch eine Eule. Wir waren eingeladen, zu unserem ersten Schuljahr auf Hogwarts. So fand ich mich am 13.05.2015 auf dem Gleis 9 3/4 ein um mit dem Hogwarts Express in mein Arbenteuer zu starten. Ausser mir waren noch 62 weitere Zauberschüler am Gleis 9 3/4. Und wir alle waren sehr vcp harry potter001verwirrt. Da war kein Zug zu sehen, nur zwei Busse. Aber wie wir gleich erfuhren, sah der Zug nur nach Bussen aus, damit wir nicht auffallen, wenn es durch die Welt der Muggel geht. So ging unsere Reise los.

Auch bei unserer Ankunft in Zerf, waren wir verwirrt. Da war nur eine Mühle und eine leere Wiese am Bvcp harry potter002ach. Aber nach einem Zauber von Dumbledore erschien dann auch Hogwarts vor unseren Augen. Zum Abend fanden wir uns alle in der großen Halle ein und einer nach dem andern musste nach vorne zu Dumbledore und dem "Sprechenden Hut", und wurde seinem Haus zugeteilt. Danach ging es dann in die jeweiligen Häuser zum schlafen um sich für den nächsten Tag zu stärken. Am Morgen lernte man sich vor den ersten Unterricht kennen und man schmückte sein Haus mit der Hausfahne. In der ersten vcp harry potter008Unterrichtsstunde ging man mit seinem Vertrauenslehrer in den "Verbotenen Wald" und lerne einiges über Zauberstäbe. Jeder suchte sich einen Ast, woraus er sich seinen eigenen Zauberstab machen sollte. Am Mittag gab es dann die erste Flugstunde auf dem Besen, als Vorbereitung für das anstehende Quidditch-Tunier. Dies konnte Ravenclaw für sich entscheiden.

 

Ich weis nicht, was in der Nacht passiert war, aber am nächsten Morgen war Dumbledore etwas nervös. Gleich nach dem Frühstück mussten wir mit dem Lehrer "Gegen die dunkeln Künste" einen Zauberknoten (Halstuchknoten) flechten, welcher uns gegen böse Zauber und kleinere Flüche schützen sollte. Am Mittag zogen einige Lehrer aus und erkundeten die Gegend um die Schule. Wir selbst sollten auf Hogwarts bleiben, um sicher zu sein. Wir vertrieben uns die Zeit mit "Lifter". Nachdem Dumbledore wieder zurück war, wollte er testen, wie gut wir schon gegen die Gefahren gerüstet waren und veranstalltete ein Quiz mit uns. Auch dieses vcp harry potter006Quiz konnte Ravenclaw für sich entscheiden.

Nach dem Abendessen ging es bald für die Jüngsten ins Bett. Wir älteren gingen (bis auf drei Vertrauensschüler) in den "Verbotenen Wald". Dort wurden 10 Schüler in einen höheren Zaubererrang erhoben (Pfadfinderaufnahme).

Am nächsten Morgen schickte uns Dumbledoredie Welt hinaus. Wir sollten die "Heiligtümer" und verschiedene Horkruxe finden. Dabei mussten wir einige Abenteuer erleben und Aufgaben lösen. Hierbei konnte Hufflepuff die meisten Punkte für ihr Haus gewinnen. Da unser Schuljahr nun fast schon wieder vorbei war, gab es Abends ein Großes Fest (Bunter Abend). Plötzlich wurde unsere Feier gestört. Der "Dunkle Lord" war in Hogwartseingedrungen. Dumbledore stellte sich dem "Dunklen Lord" in einem Wettkampf. Durch heimtücke und druch böse Flücke konnte der "Dunkle Lvcp harry potter009ord" den Wettkampf gewinnen. Da taten sich die Schüler zusammen und mit den gesammelten Heiligtümern konnten wir den "Dunklen Lord" verjagen.
Nachdem sich
Dumbledore über Nacht von seinen Verletzungen erholt hatte, gab er kurz vor unserer Heimfahrt noch den Gewinner des Hauspokals bekannt. Eigentlich war Hufflepuff und Slytherin am Ende gleich auf aber Hogwarts wäre nicht Hogwarts, wenn Dumbledore am Ende nicht noch ein paar Punkte für besondern Mut zu verteilen hätte. So kam es, wie es kommen musste und Gryffindor konnte den Hauspokal sein Eigen nennen.

 

Wir hatten ein schönes Lager und auch das Wetter meinte es gut mit uns. Und auch unserem Austauschschüler der DPSG Spellensteil, schein das Lager gefallen zu haben. Auf jeden Fall hat er gelernt, dass es auch ohne Tisch und Bierbank geht. Und auch die Schuhgrösse von BP kennt er jetzt. ;)

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Pfadfinderinnen und Pfadfinder saarländischer Stämme vom Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG), Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und die saarländischen Gilden vom Verband Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) haben 2009 entschieden unter dem Namen Ring saarländischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder (RsP) verbandsübergreifend ihre Zusammenarbeit zu vertiefen.

Dieser Tage war es soweit: Die Rucksäcke gepackt, der oft stressige Alltag vergessen.

Rund 300 Pfadfinderinnen und Pfadfinder von 12 Stämmen aus dem ganzen Saarland trafen sich zum 1. Pfingstlager des RsP. Es wurde unter freiem Himmel eine richtige Zeltstadt aufgebaut.

Petrus meinte es mit den Pfadfindern an Pfingsten besonders gut. Mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein empfing der Jugendzeltplatz der JägersburgerPfadfinderseine Gäste.

Nach einer feierlichen Eröffnung des Lagers am Freitag ging es samstags richtig los.

Bei zahlreichen Workshops gab es ein vielfältiges Programm: vom Werken über Spielenbis hin zum Musizieren war alles dabei: Körbe flechten, „Traumfänger“ kreieren, Flöten oder Trommeln basteln…Selbstgebaute Bumerangs flogen durch die Luft. Ein Highlight war die selbstkonstruierte Seilbahn, mit der die jüngeren Pfadfinder über den Platz „brausten“. Begeistert bauten einige Pfadfinder mit Baumstämmen und Seilen einen Lagertisch und backten darauf auf offenem Feuer leckere Crêpes.

Zum Mittagessen der „offenen Töpfe“zogen die Kinder mit Tellern über den Lagerplatz und schauten bei allen Stämmen in die Töpfe.Dabei gab es ein

reichhaltiges Büffet, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei war: vom von den Kindern selbst gekochten feurigen Chili concarne bis hin zur erfrischenden Wassermelone.

Viel Spaßhatten die Kinder als sie mit Floß oder Tretboot denJägersburger Weihererkundeten.

Beim Stammesabendlegten einige Kinder feierlich Ihr Pfadfinderversprechen am Lagerfeuer ab und backten knuspriges Stockbrot.Eine Nachtwanderung führte die Pfadfinder unter einem prächtigen Sternenhimmel durch Wald und Wiesen.

Sonntags stellten sich die Pfadfinder bei einem Postenlaufvielen Herausforderungen:Kimspiele, Dosenwerfen, Kothenwettknüpfen, … Ein imaginärer „Säuresee“ als Hindernis wurde mit Geschick überwunden, beim Naturquiz Baumarten erkannt, und ein „Spinnennetz“ berührungslos durchquert.

An der Station „Erste Hilfe“ tauchten die Kinder und Jugendlichenin eine Notfallsituation ein. Sie stellten unter Beweis, dass sie als Pfadfinder„Allzeit bereit“ sind, Leben zu retten, wenn es darauf ankommt: Vom Notruf bis zur Herz-Lungen-Wiederbelebung.                          

Nachdem viele spannende Aufgaben gemeistert waren, wurden am Abend die Siegergruppen des Postenlaufs geehrt und mit Laolas gefeiert.

Am letzten Abend begeisterten die einzelnen Gruppen das Publikum mit Aufführungen, Theaterstücken und gemeinsamen Tänzen.

Nach vier Tagen abwechslungsreichem Programm klang das Zeltlager mit dem Lied „Nehmt Abschied Brüder…… lebt wohl, auf Wiedersehn“ aus.

Neue Freundschaften wurden geschlossen, spannende Abenteuer erlebt, wertvolle Erfahrungen gesammelt.